
Oberbürgermeisterin Eva Weber besucht das erweiterte AWO-Frauenhaus
Nach der kürzlich abgeschlossenen Erweiterung des AWO-Frauenhauses hat Oberbürgermeisterin Weber die Einrichtung besucht. Künftig stehen dort nicht wie bisher 21, sondern 30 Plätze für Frauen und Kinder zur Verfügung, die häusliche Gewalt erlebt haben und dringend Schutz suchen.
Die Oberbürgermeisterin betonte bei ihrem Rundgang die große gesellschaftliche Bedeutung des Frauenhauses: „Jede Frau und jedes Kind, das Gewalt erfahren hat, muss einen sicheren Ort finden können. Mit der Erweiterung setzen wir ein klares Zeichen für Schutz, Unterstützung und Solidarität.“
Neben der Erweiterung des Frauenhauses ließ sich Frau Weber auch den Snoezelen-Raum zeigen. Die Stiftung Herz zeigen fördert die oft verängstigten und traumatisierten Kinder durch die Gestaltung eines solchen Raums: Snoezelen ist eine Art Entspannungstechnik. Kinder soll damit geholfen werden, abzuschalten und Stress abzubauen. Snoezelen ist eine pädagogische/therapeutische Methode, die gerade bei Kindern mit verschiedensten Auffälligkeiten und Störungen eine äußerst positive Wirkung aufweist.
Das AWO-Frauenhaus bietet nicht nur Unterkunft, sondern auch Beratung, Begleitung und Hilfe beim Start in ein selbstbestimmtes Leben. Die zusätzliche Kapazität soll sicherstellen, dass mehr Betroffene in einer akuten Notlage aufgenommen werden können.
